Energiegewinnung im Raum Aachen - früher und heute
Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d gehen „unter Tage”
Schüler erforschen Bergbau-Museum
Von: Claudia Spielmann und Klaus Pelzer
Am Wandertag besuchte die Klasse 8d der Heinrich-Heine-Gesamtschule das neue Museum „Energeticon” in Alsdorf. Auf dem ehemaligen Gelände der Grube Anna befindet sich heute ein sehens- und erlebenswertes Bergbau-Museum.
Im Bergbau-Museum erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Vorstellung über das Leben in früheren Zeiten.
Bis Anfang der 1980er-Jahre wurde die Steinkohle in der Grube Anna abgebaut. Die „Gruben” sind im Kreis Aachen oftmals noch gut erhalten und manchmal sogar „unter Tage” begehbar. Im Energeticon erfuhren die Schüler und Schülerinnen der Klasse 8d sehr anschaulich Wissenswertes über das Leben und die Arbeit in der damaligen Zeit. Sie erhielten nicht nur Einblicke in den Arbeitsalltag der Großelterngeneration, sondern auch auch in deren Lebensalltag. Auch die später dringend erforderliche Energiewende von fossilen zu regenerativen Energieträgern wurde thematisiert.
Auf den Führungen im Energeticon wird nicht nur kognitives Wissen vermittelt: Man durchläuft einen Parcours, in dem man mit allen Sinnen nicht nur theoretisches Wissen gewinnt, sondern sehr haptisch und visuell Energie erfahren kann. „Energie erleben – Energie verstehen” lautet das didaktische Leitmotiv des Energeticon.
Alle Beteiligten waren sich einig: Der Besuch des Energeticon und die erhaltenen Einblicke in das Leben der Großelterngeneration waren sehr lohnenswert!
Ein im Bergbau übliches Transportmittel.
Die Kohle war früher wesentlicher Energieträger und Motor des Fortschritts.
Kommunikation war im Bergbau überlebenswichtig: Ein Telefon, das noch in den 1980er-Jahren benutzt wurde.
Die Arbeitskleidung der Bergleute wurde an der Decke aufbewahrt (linkes Foto).
Die Schülerinnen und Schüler durften auch selbst Energie erzeugen.
Ein alter Förderwagen mit dem Aufdruck des Eschweiler Bergvereins.