„We, the six million” – Einladung zur Ausstellung über Lebenswege von Opfern der Shoa

Eröffnung der Ausstellung „We, the six million” in der Aula
Von: hhg

Die sehr beeindruckende Ausstellung „We, the six million” wird in der Woche vom 1. bis zum 5. April 2019 in der gemeinsamen Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule und des Anne-Frank-Gymnasiums gezeigt. Die interaktive Ausstellung der RWTH Aachen thematisiert die Lebenswege von Opfern des Holocaust aus dem westlichen Rheinland. Am 1. April wird die Ausstellung um 11 Uhr mit einem Festakt und einem Podiumsgespräch mit prominenter Beteiligung eröffnet.

offizieller Schriftzug der Jüdischen KulturtageAusstellung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage in der Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Förderer unserer Schulen,

Sie sind herzlich eingeladen zur Eröffnung der Ausstellung „We, the six million” am 1. April 2019 um 11 Uhr in der gemeinsamen Aula des Anne-Frank-Gymnasiums und der Heinrich Heine Gesamtschule in Aachen-Laurensberg (Hander Weg 89, 52072 Aachen).

Die interaktive Ausstellung der RWTH Aachen thematisiert die Lebenswege von Opfern der Shoah aus dem westlichen Rheinland. Ein zentrales Ausstellungsexponat – das „Märchenbuch der Familie Leib” – wird am 1. April in publizierter Form vorliegen. Aus diesem Grund werden Vertreter der Familie nach Aachen anreisen. Unsere Schulen haben sich deshalb entschlossen, die Ausstellungseröffnung mit einem Festakt zu beginnen. Der Herr Oberbürgermeister ist gebeten worden, ein Grußwort zu sprechen. Die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Pfeiffer-Poensgen, wird aus Sicht der Aachener Familie Pfeiffer die Familie Leib vorstellen. Frau Monica Leib wird das „Märchenbuch”, das ihren Eltern dazu diente, den Kindern die Ausreise aus Europa im Jahr 1939 verständlich zu machen und die neue Heimat Brasilien anzunehmen, präsentieren. Die Familie Leib war mit der Familie von Anne Frank bekannt, auch hierüber wird Frau Leib berichten.

Im Anschluss werden die Frau Ministerin, der Rektor der RWTH Aachen, Frau Leib, Vertreter unserer Schulen, ein Mitglied der jüdischen Gemeinde Köln und ein Student der Hochschule sich zu einem Podiumsgespräch versammeln und sich über die Chancen von Erinnerungskultur sowie jüdisches Leben heute austauschen.

Die Ausstellung wird im Rahmen der Jüdischen Kulturtage in unseren Schulen präsentiert. Im Laufe der Woche werden unsere Schüler die Ausstellung besuchen und dabei durch ältere Schüler angeleitet werden. Herr Dr. Rado von der jüdischen Gemeinde Köln wird zum Thema „jüdisches Leben heute” referieren.

Die Ausstellungsräume werden am Dienstag, den 2. April und Mittwoch, den 3. April von 17:00 bis 20:00 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet. An diesen beiden Tagen gibt es zudem öffentliche Führungen durch Studierende der RWTH jeweils um 18:00 Uhr.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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